Rimsky-Korsakow: Scheherazade op. 35

Tonkünstler-Orchester, Emmanuel Tjeknavorian, Kirill Maximov
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Nikolai Rimsky-Korsakows symphonische Dichtung Scheherazade erfreut sich reger Beliebtheit im Konzertleben: opulent, melodiös, schwelgerisch, einen hauch melancholisch und dramatisch – das sind perfekte Zutaten. Man hört dieser Musik die Färbung der russischen Symphonik an – und gleichzeitig werden hier (stereotype) Bilder des Exotisch-Orientalischen gezeichnet; ein Kolorit, das zur Entstehungszeit in Russland höchst populär war. Doch lässt man diese problematischen kulturellen Frage für den Moment beiseite, ist es eine leidenschaftliche, farbenfrohe Musik, die Rimsky-Korsakows Stil ausmacht. Der junge österreichische Geiger Emmanuel Tjeknavorian leitet hier das Tonkünstler-Orchester als Dirigent und scheut sich nicht vor einer großen Ladung Pathos, die diese Musik durchaus auch verträgt. Konzertmeister Kirill Maximov lässt Scheherazade als Tyrannen-besänftige Geschichtenerzählerin an der Sologeige musikalisch leben.

Premiere
vom 26.03.2022, 20:00 Uhr
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Tonkünstler-Orchester: Scheherazade

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Nikolai Rimsky-Korsakow: Scheherazade op. 35
  • I. Das Meer und Sindbads Schiff (Largo e maestoso - Allegro non troppo)
  • II. Die Geschichte vom Prinzen Kalender (Lento - Andantino - Allegro molto - Con moto)
  • III. Der junge Prinz und die junge Prinzessin (Andantino quasi allegretto - Pochissimo più mosso - Come prima - Pochissimo più animato)
  • IV. Feier in Bagdad. Das Meer. Das Schiff zerschellt an einer Klippe unter einem bronzenen Reiter. (Allegro molto - Vivo - Allegro non troppo maestoso)

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