Ludwig van Beethoven: Streichquartett Nr. 1 F-Dur op. 18/1

Schuppanzigh-Quartett
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Aus einer handschriftlichen Abschrift, auf originalen, historischen Instrumenten aus dem Beethoven-Haus Bonn, spielt das Schuppanzigh-Quartett die erste Fassung des ersten Streichquartetts in F-Dur, op. 18/1 von Ludwig van Beethoven. Ignaz Schuppanzigh (1776  1830) war ein Geigenlehrer Beethovens und zeitlebens ein guter Freund, der sich für die Werke Beethovens einsetzte. Schuppanzigh etablierte 1804 das erste professionelle Streichquartett in fester Besetzung, das vor allem Beethoven und Schubert spielte. 200 Jahre später gründete Violinist Anton Steck das Schuppanzigh-Quartett neu, um den Geist dieser Zeit lebendig erfahrbar zu machen. Die erste Fassung seines Streichquartetts in F-Dur widmete Beethoven dem litauischen Geiger Carl Amenda, der sich 1798 für mehrere Monate in Wien aufhielt und bald in freunschaftlichem Kontakt zu Beethoven stand. Vor Amendas Abreise schenkte ihm Beethoven eine handschriftliche Abschrift, aus der das Schuppanzigh-Quartett in diesem Konzertmitschnitt spielt. Im Anschluss an das Konzert gibt es ein Interview mit Anton Steck (I. Violine) und Christian Goosses (Bratsche).

 

Aufgezeichnet am 14. April 2021

 

Diese Produktion konnte mit Hilfe des MKW-Stipendiums des Landes Nordrhein-Westfalen »Auf geht's! 2020« realisiert werden.

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vom 30.05.2021, 20:00 Uhr
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Ludwig van Beethoven: Streichquartett Nr. 1 F-Dur op. 18/1 (erste Fassung)
  • I. Allegro con brio
  • II. Adagio molto
  • III. Scherzo. Allegro / Trio
  • IV. Allegretto
  • Interview mit Anton Steck und Christian Goosses