Joseph Haydns „Die Jahreszeiten“

Daniela Fally, Andreas Schager, Günther Groissböck, Chor Ad Libitum, Barucco, Heinz Ferlesch
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Schloss Esterházy ist weltberühmt für den musikalischen Ehrgeiz seiner Fürstenfamilie: 1761 kommt Joseph Haydn hierher und leitet fast dreißig Jahre lang die Hofkapelle. Er notiert: „Ich war von der Welt abgesondert, niemand in meiner Nähe konnte mich an mir selbst irre machen und quälen, und so mußte ich original werden.“ Im Dienst der Esterházys kann er experimentieren mit Formen, Strukturen, der Wirksamkeit seiner Musik, an sich selbst wachsen. Das weltliche Oratorium Die Jahreszeiten stammt freilich aus seiner späteren Zeit, als Haydn bereits seine über hundert Symphonien vollendet, zwei Londonreisen hinter sich gebracht hat und die Zeit der Oratorien angebrochen ist. Im Dreamteam mit Librettist Gottfried van Swieten schreibt Haydn nach dem durchschlagenden Erfolg von Die Schöpfung 1801 dieses Oratorium, das in seinen Naturschilderungen einen deutlichen Einfluss Jean-Jacques Rousseaus erkennen lässt. Es geht um den Jahres- und Tageskreis, die drei Solisten repräsentieren das Landvolk, hier hochkarätig verkörpert von Daniela Fally, Andreas Schager und Günther Groissböck  eine Premiere für Schager und Groissböck. Das Originalklangensemble Barucco leitet mit seinem Dirigenten Heinz Ferlesch durch Frühling, Sommer, Herbst und Winter, an Haydns einstiger Wirkungsstätte.

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vom 08.08.2020, 19:30 Uhr
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Joseph Haydn: Die Jahreszeiten Hob. XXI:3
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  • Interview mit Günther Groissböck