Dmitri Schostakowitsch: Symphonie Nr. 7 C-Dur op. 60, „Leningrader“

Tschechische Philharmonie, Semyon Bychkov
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In seiner monumentalen siebten Symphonie, der Leningrader, verarbeitet Dmitri Schostakowitsch 1941 die Belagerung und Bombardierung seiner Heimatstadt Leningrad durch deutsche Truppen. Das stalinistische Regime feierte die Symphonie als Symbol des Widerstands gegen den nationalsozialistischen Faschismus. Die Musik ist sicher antifaschistisch gemeint, aber doch keine Propagandamusik. Sie bewältigt Dinge, die im Inneren passieren, Angstzustände, Trauer und Wut, das Ringen um Selbstermächtigung in schreiender Ohnmacht. Die Leningrader Erstaufführung fand während einer Blockade statt, unter kaum vorstellbaren Umständen, mit den fünfzehn überlebenden Musikerinnen und Musikern des Leningrader Radioorchesters. Die Tschechische Philharmonie unter Semyon Bychkov eröffnet die Saison im Rudolfinum Prag mit diesem gewaltigen und innerlichen Werk.

Eine Produktion der Tschechischen Philharmonie in Zusammenarbeit mit EuroArts.

 

Das Video on Demand ist in Kürze verfügbar.

Live-Stream
vom 30.09.2021, 19:30 Uhr
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Saisoneröffnung in Prag
Eröffnungskonzert in Prag: Bychkov, Tschechische Philharmonie und Schostakowitsch
Programm
Dmitri Schostakowitsch: Symphonie Nr. 7 C-Dur op. 60, „Leningrader“

I. Allegretto

II. Moderato (poco allegretto)

III. Adagio - Largo

IV. Allegro non troppo