»Abschied von der Erde«

Lied Me! Unpack – Reflect – Vibrate
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Sie wollte Stabilität finden und begegnete ihr im Chaos. Die Mezzosopranistin Ema Nikolovska zeigt mit »Abschied von der Erde«, dass es absolute Ruhe und Gelassenheit nicht geben kann, nach der wir uns in der immer schneller drehenden Welt so häufig sehnen. »Wenn ich Ruhe und Erdung in mir selbst entdecken will, dann muss ich mich mit dem Chaotischen in mir auseinandersetzen«, so Ema. Auf der provisorischen Bühne in einer Eckkneipe zeigt Ema, dass Kunstlied eklektisch, assoziativ und in der Vielstimmigkeit auch verstörend sein kann. Sie singt für ein Publikum, das auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun hat. Durch den künstlerischen Assoziationsstrom entsteht Gemeinsamkeit. Die Mitte in uns finden wir häufig nicht in uns alleine, sondern im Austausch und in der Auseinandersetzung mit dem Anderen.

 

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Abschied von der Erde D 829