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Schostakowitsch, Prokofjew, Mussorgsky

Rostropowitsch in London, Cannes und Paris
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Russische Cello-Musik, gespielt vom Meister: Rostropowitsch kontrolliert jeden Strich. Er beugt sich tief über die Saiten, wo es flirrt und singt, dann anschwillt zu wild-virtuoser Klanggewalt. Zum Schluss begleitet er seine Partnerin am Klavier: Galina Wischnewskaja singt Mussorgskys "Lieder und Tänze des Todes".

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Cellokonzert Nr. 1 Es-Dur op. 107

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Schostakowitsch : Cellokonzert Nr. 1 Es-Dur op. 107

Prokofjew : Symphonisches Konzert für Cello & Orchester e-Moll op.125

Mussorgsky : Lieder und Tänze des Todes

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  • Schostakowitsch: Cellokonzert Nr. 1 Es-Dur op. 107 - I. Allegretto
  • II. Moderato
  • III. Cadenza
  • IV. Allegro con moto
  • Prokofjew: Symphonisches Konzert für Cello & Orchester e-Moll op.125 - I. Andante
  • II. Allegro
  • III. Andante con moto – Allegretto – Allegro marcato
  • Mussorgsky: Lieder und Tänze des Todes - I. Wiegenlied
  • II. Ständchen
  • III. Trepak
  • IV. Der Feldherr

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Schostakowitsch : Cellokonzert Nr. 1 Es-Dur op. 107

Prokofjew : Symphonisches Konzert für Cello & Orchester e-Moll op.125

Mussorgsky : Lieder und Tänze des Todes

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Dimitri Schostakowitsch
Violoncellokonzert Nr. 1 Es-dur op. 107

Gemessen am zweiten Klavierkonzert markiert dieses 1959 in Zusammenarbeit mit Mstislaw Rostropowitsch entstandene und ihm gewidmete Konzert eine gewisse Entkrampfung, die nach Stalins Tod für die Neue Musik einsetzte und einen stürmischen Nachholprozess der Information auslöste. Nun durfte man in Moskau von Schönberg und Strawinsky, Hindemith und Berg wieder Kenntnis nehmen, dazu von Boulez und Nono, Stockhausen und Maderna, und junge sowjetische Komponisten begeisterten sich an der konzentrierten Klarheit eines Anton Webern. Der vielfach gemaßregelte Schostakowitsch konnte auf das volle Arsenal seiner ‚modernistischen‘ Techniken aus den zwanziger und frühen dreißiger Jahren zurückgreifen und tat es, ohne auf zwischenhin erworbene Erfahrungen zu verzichten. Seine raffinierten Künste atonaler Dramaturgien und harmonischer Verschiebungen und „eristischer Modulationen“ können auch in den Dienst eines gedehnten Moderatos von Mahlerscher Breite treten, dem zweiten Satz, während der Schostakowitsch-Forscher Joachim Braun in den tänzerischen Themen auch dieses Konzerts (wie im ersten Violinkonzert) Einflüsse der von Schostakowitsch so geliebten jiddischen Volksmusik wahrzunehmen glaubt.

Ähnlich wie im ersten Klavierkonzert die Trompete, fungiert hier – als einziges Blechblasinstrument – das Horn als Dialogpartner des Soloinstruments. Das Hauptmotiv, um den sich der erste Satz entspinnt, kehrt verklammernd im letzten wieder. Als Impuls hat Schostakowitsch selbst Prokofjews Konzert-Rhapsodie (Concertino) für Violoncello und Orchester genannt. Von seiner Hand gibt es eine Bearbeitung für Violoncello und Klavier, unter Mitarbeit von Rostropowitsch.
Detlef Gojowy

© Csampai / Holland: Der Konzertführer. Rowohlt Verlag.
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