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Pjotr Tschaikowsky

Der Sturm op. 18

Ashkenazy, Rundfunk-Sinfonieorchester-Berlin, 1993
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Kulturfernsehen von früher. Auch in der mangelhaften Bildqualität wird deutlich, wie Ashkenazy das RSO mit entschiedenen Gesten sowohl ins stürmische Geschehen wie in die melancholischen Gefilde von Tschaikowskys "Sturm" führt. 

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  • Der Sturm op. 18
t1 Konzertführer
Pjotr Tschaikowsky
Fantaisie Der Sturm op. 18

Nachdem sich Tschaikowsky mit seiner 1872 vollendeten zweiten Symphonie durch ausgiebige Verarbeitung ukrainischer Volkslieder sehr weit an die künstlerischen Bestrebungen des Balakirew-Kreises angenähert hatte, schlug dessen Propagandist Wladimir Stassow ihm einen eigenen Programmentwurf nach dem Shakespeareschen Märchendrama vor. Anders als in Romeo und Julia war die Vorlage hier nicht auf die beiden Hauptpersonen konzentriert, so dass der Komponist sich nicht mehr an eine traditionelle Form halten konnte, sondern die Grundzüge der Handlung nachzeichnen musste. Dadurch kommen unweigerlich deskriptive Züge in die Musik, die die tonmalerische Schilderung des Meeres, des Sturms und das Zerschellen des Schiffes an einem Riff der Zauberinsel. Tschaikowsky ist hier in Einzelheiten von Rimskij-Korskakows Tondichtung Sad ko (op. 5, 1867) angeregt, wie er selbst wiederum auf Rimskijs Scheherazade (op. 35, 1888) gewirkt hat. Der Sturm machte erstmals Nadjeschda von Meck, die spätere Gönnerin, auf den Komponisten aufmerksam.
Hartmut Becker

© Csampai / Holland: Der Konzertführer. Rowohlt Verlag.
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