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Symphonie f-moll op. 12

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t1 Konzertführer
Richard Strauss
Symphonie f-moll op. 12

Dieses 1883/84 entstandene Werk repräsentiert noch die eher epigonale Frühphase von Strauss‘ Schaffen; es knüpft in seiner Frische und Musizierfreude bei der frühen Romantik an und verbindet Gefälligkeit, Eingängigkeit der Einfälle mit einer schon damals geradezu spielerischen Leichtigkeit in der Meisterung des Handwerks. Vorzüge wie auch Gefahren solcher ‚technischer Virtuosität‘ des Komponierens sind bereits erkennbar, dem Werk haftet eine Art ‚musikalische Redseligkeit‘ an. Das noch ganz traditionell besetzte Orchester ist mit einem sicheren Gespür für Klangfarben eingesetzt. Noch haben die Themen – wie für die absolute Symphonik erforderlich – innere Entwicklungskräfte, zeigen ihren Sinn erst in der Verarbeitung; das Kopfmotiv durchzieht alle Sätze, und das Finale verarbeitet noch einmal alle wesentlichen Themen des Werkes.
Hartmut Becker

© Csampai / Holland: Der Konzertführer. Rowohlt Verlag.
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