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Fantaisie Francesca da Rimini op. 32

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t1 Konzertführer
Pjotr Tschaikowsky
Fantaisie Francesca da Rimini op. 32

Mit diesem Werk erreichte Tschaikowsky – noch vor der Niederschrift der vierten Symphonie – seinen Reifestil; die angeblichen Einflüsse von Wagners Ring, dessen erste zyklische Aufführung in Bayreuth der Komponist unmittelbar vor der Skizzierung des Werkes erlebt hatte, treten angesichts einer ganz individuellen Prägung dieser Musik in den Hintergrund. Die Partitur der Francesca weist mit ihrem rhythmischen Raffinement, ihren oft erschreckend fahlen Klangfarben und ihrer schonungslosen subjektiven Offenheit des Ausdrucks weit in die Zukunft, hat noch den jungen Arnold Schönberg merklich beeinflusst. Anders als die bisher geschriebenen programmatischen Werke, war diese musikalische Umsetzung einer Episode aus Dantes Divina commedia der eigene Entschluss Tschaikowskys und – Ergebnis der Dante-Lektüre.

Hartmut Becker

© Csampai / Holland: Der Konzertführer. Rowohlt Verlag.
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