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Symphonie Nr. 7

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t1 Konzertführer
Karl Amadeus Hartmann
Symphonie Nr. 7

Das 1957/58 komponierte Werk lässt im ersten Teil auf eine von Bläsern und Schlagzeug geprägte Introduktion – sie könnte treffend ‚Toccata‘ heißen – ein mit Ricercare überschriebenes Presto folgen, das seinerseits zweigliedrig ist und innerhalb dieser Glieder jeweils die Aufteilung Fugato-Concerto-Finale-Coda aufweist. Diese äußere Symmetrie und auch das im Kern stets gleichbleibende Fugato-Thema, das auch die anderen Abschnitte mitbestimmt, werden jedoch ähnlich wie in der dritten Symphonie vom Impetus der Musik überrollt. Der zweite Teil beginnt mit einem Adagio mesto nach dem Modell der zweiten Symphonie und schließt daran ein Finale: Scherzoso virtuoso betiteltes Schlussstück an, in dem abermals, wenn auch gleichsam versteckt, das Prinzip der Fuge eine Rolle spielt. Es ist ein Musterbeispiel sowohl für die Verbindung der verschiedenen Satzcharaktere der älteren Symphonie als auch für die alle Fesseln sprengende überbordende Vehemenz von Hartmanns Musik.
Egon Voss

© Csampai / Holland: Der Konzertführer. Rowohlt Verlag.
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