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Klavierkonzert Nr. 2 F-dur op.102

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t1 Konzertführer
Dimitri Schostakowitsch
Klavierkonzert Nr. 2 F-dur op.102

Das Konzert, das Schostakowitsch wiederum für seinen Sohn Maxim zu seinem öffentlichen Debüt am 10.Mai 1957 schrieb und ihm widmete, schließt sich in seiner stilistischen Haltung eng an das Concertino op. 94 an: ein Stück, mit dem ein Virtuose vor breitem Publikum Erfolg haben wird. Dazu gehört ein lyrisch-verhaltenes, ausgesponnenes Andante, das gerade in des Komponisten eigener Interpretation Erinnerungen an Chopinsche Vorbilder wachruft, ebenso wie das beschließende Allegro in der unregelmäßigen Metrik seines Hauptmotivs (im Siebenachteltakt) an Tschaikowsky erinnert. Vom Komponisten gibt es eine Bearbeitung für zwei Klaviere, ursprünglich publiziert als Opus 101. (Die gelegentlich auftauchende Tonartangabe ‚E-dur‘ scheint auf Irrtümern zu beruhen und lässt sich aus der maßgeblichen sowjetischen Schostakowitsch-Gesamtausgabe nicht erhärten.)
Detlef Gojowy

© Csampai / Holland: Der Konzertführer. Rowohlt Verlag.
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