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Felix Mendelssohn Bartholdy

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Kurzfakten:

Felix Mendelssohn Bartholdy
Deutschland
03.02.1809
04.11.1847
Die frühen Anfänge des Felix Mendelssohn BartholdyGeboren am 3. Februar 1809 in Hamburg und gestorben im Alter von nur 38 Jahren am 4. November 1847 in Leipzig  ist Felix Mendelssohn Bartholdy einer der bedeutendsten Musikerpersönlichkeiten des 19... Mehr lesen

Die frühen Anfänge des Felix Mendelssohn Bartholdy

Geboren am 3. Februar 1809 in Hamburg und gestorben im Alter von nur 38 Jahren am 4. November 1847 in Leipzig  ist Felix Mendelssohn Bartholdy einer der bedeutendsten Musikerpersönlichkeiten des 19 Jahrhunderts. Bereits in jungen Jahren erregte er zusammen mit seiner Schwester Fanny Aufmerksamkeit und wurde gefeiert, wie Mozart mit seiner Schwester Nannerl.

Im Alter von zwei Jahren zog die Familie aufgrund der französischen Besetzung Hamburgs nach Berlin, wo die Geschwister von ihrer Mutter den ersten Musikunterricht, in Tradition von Bach, erhielten. Im Alter von neun Jahren trat Felix Mendelssohn Bartholdy zum ersten Mal öffentlich auf. Im April 1819 trat er in der Sing-Akademie zu Berlin als Altsänger auf und komponierte seine ersten Stücke im Alter von 11 Jahre. Allein im Jahr 1820 komponierte er fast 60 Werke, darunter unter anderem Lieder, Klaviersonaten und Orgelstücke. Musikunterricht erhielten die Geschwister Felix und Fanny unter anderem bei Carl Friedrich Zelter (Leiter der Berliner Singakademie), der auch mit Goethe befreundet war, sodass Felix im Alter von 12 Jahren bereits 16 Tage bei Goethe in Weimar verbrachte. Auf seinem Weg traf Felix Mendelssohn Bartholdy 1822 in Kassel Ludwig Spohr und in Frankfurt Johann Nepomuk Schelble, die seitdem eine lebenslange Freundschaft verband. 

Jugendjahre in Paris und die gefeierte Wiederaufführung der Matthäuspassion

Mit 16 Jahren reiste Felix mit seinem Vater Abraham nach Paris. Dort traf er unter anderem auf die Komponisten Gioachino Rissini und Giacomo Meyerbeer. Zurück in Berlin komponierte Mendelssohn mit 17 Jahren sein erstes Meisterstück, die Ouvertüre zum Sommernachtstraum. Im Dezember 1831 reiste er nach Paris und blieb dort bis zum 20. April 1832 und pflegte in dieser Zeit engen Kontakt zu Franz Liszt und Frédéric Chopin. 1829 leitete Mendelssohn die Wiederaufführung von Johann Sebastian Bachs Matthäuspassion. Das Werk war bis dahin in völlige Vergessenheit geraten und erklang nur durch Mendelssohn nach Bachs Tod in annähernd werkgetreuer Aufführung in der Berliner Sing-Akademie. Die Aufführung war von solchem Erfolg begleitet, dass sie dreimal wiederholt werden musste. Die dritte Aufführung konnte Mendelssohn nicht mehr leiten, da er bereits nach England abgereist war. Seine ausgedehnte Europareise veranlasste ihn später zur Komposition der Schottischen Sinfonie A-Moll op.56, Hebriden-Ouvertüre und Italienischen Sinfonie.

Ernennung zum Kapellmeister des Leipziger Gewandhaus

Im August 1835 ging Mendelssohn nach Leipzig und nahm am 4. Oktober die Stelle des Kapellmeisters des Leipziger Gewandhaus an und verhalf dem Gewandhausorchester zu seinem bedeutenden Ruf. Seine Konzerte im Gewandhaus wurden begeistert aufgenommen. Dies zeigt sich auch in der Verleihung der Ehrendoktorwürde Philosophie, die ihm am 20. März 1836 verliehen wurde. Während seiner Zeit in Leipzig wohnte Mendelssohn in drei verschiedenen Wohnungen. Die Wohnung an der Königstraße liegt heute in der Goldschmidtstraße 12 und dient als Museum, unterhalten von der Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Stiftung.

Die erste deutsche Musikhochschule

1843 gründete Mendelssohn die erste Musikhochschule Deutschlands. An Mendelssohns Leipziger Konservatorium unterrichtete unter anderem auch Robert Schumann. Weitere Konzertreisen führten ihn 1846 auch nach Birmingham, wo er die Ur-Aufführung seines Oratoriums Elias dirigierte.

Als ihn die Nachricht zum Tod seiner Schwester Fanny 1847 erreichte zog er sich aus dem öffentlichen Leben zurück und starb am 4. November 1847 in seinem Haus in Leipzig.

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