Ludwig van Beethoven

Beethoven: Streichquartette op. 18/4 & 130

Mettis Quartet
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Energetisch, leidenschaftlich dramatisch: Beethovens Streichquartett Nr. 4 op. 18 durchwandert in Beethoven'scher Manier die Gefühlswelten und lotet Gegensätze, gar Extreme aus. Der erste Satz ähnelt in Anlage und Gestus dem ersten Satz der berühmten Klaviersonate "Pathétique". Das Mettis Quartet aus Litauen hat sich die mythologische Metis als Namensgeberin erwählt: Sie war die erste Geliebte Zeus' und steht für Können und Weisheit. Das Mettis Quartet mit seinen vier jungen Mitgliedern durchleuchtet Beethovens Werk auf Dramatik und Wirkung; eine spannende Interpretation, die nahezu eine Geschichte zu erzählen scheint. Freude, Virtuosität und Leichtigkeit stehen genauso auf der Liste der Fähigkeiten – und tiefgreifendes Verständnis. Aus Beethovens "Großer Fuge", op. 130 scheint die Melancholie des Hörverlusts zu wehen, die man diesem Werk häufig nachsagt. Doch vielleicht war es auch einfach die Übersättigung des allzu Bekannten? Der letzte Satz erscheint hier schonungslos, roh und dennoch unvergleichlich musikalisch.

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Beethoven: Streichquartett Nr. 4 c-Moll op. 18/4

Beethoven: Streichquartett Nr. 13 B-Dur op. 130

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