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Francesco Cavalli

Facce d'amore

Il Pomo d'Oro, Orliński
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Mittlerweile ist Jakub Józef Orliński auf dem Olymp der umschwärmtesten Countertenöre angekommen, singt vor allem in Alte-Musik-Produktionen auf den großen Opernbühnen. Sein attraktives Äußeres ist zwar ein gern genutztes PR-Instrument, doch die Schönheit seiner Stimme steht dem in nichts nach. Wenn Orlinski anhebt, versprüht er Wärme und Zärtlichkeit, gepaart mit einer exzellenten Phrasierung. Seine Verzierungen wählt er mit Geschmack, sein Timbre hat immer etwas nostalgisch-resignatives, vor allem in den langsameren Arien. Koloraturen gehen im offenbar leicht von der Hand, immer sauber und mit einwandfreier Technik, dabei niemals von Pathos oder stimmlicher Akrobatik übertönt. Der Repertoirewert dieser Platte ist hoch, es gibt sieben Ersteinspielungen. Wie auch bei seinem Debütalbum Anima Sacra verlässt Orliński bewusst die abgetretenen Pfade und bringt dabei barocke Kostbarkeiten zum Vorschein. 

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