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Philip Glass

Glass: Heroes Symphony

von Dohnányi, Wiener Philharmoniker, Kremer
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Basierend auf David Bowies gleichnamigem Album schrieb Philip Glass 1996 seine Heroes Symphonie, seine Vierte. Einige Linien von Bowie klingen noch durch, immer wieder wiederholend und weiterentwickelnd in der glassschen minimalism-Manier. Davies und das American Composers Orchestra spielen die Sätze ohne Spannungsverluste, bei minimal music passiert das schnell. Davies hält das Tempo an den entscheidenden Stellen konsequent hoch und sorgt durch dynamische Variationen dafür, dass die häufigen Wiederholungen nicht einlullen. Glass' 1. Violinkonzert, das zweite Werk der CD, spielt Gidon Kremer in dieser Aufnahme von 1993 maximal virtuos. Die unablässige Abfolgen repetierender Sequenzen gelingen ihm so kontrolliert und deutlich, gleichzeitig mit hochgehaltenem Ausdruck, dass man fühlt: Er ist zu jedem Moment Herr der Lage - auch, wenn die Musik alles und jeden in einem großen Wirbel mitreißt.

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