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Mieczysław Weinberg

Weinberg: Symphonies Nos. 2 & 21

Gražinytė-Tyla, Kremerata Baltica, Kremer
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In ihrer ersten Aufnahme für die DG versteht es Mirga Gražinytė-Tyla unnachahmlich feinen Schrecken zu verbreiten. Weinbergs letzte Symphonie, 1991 komponiert, beschreibt den Schrecken der Judenvernichtung und das Gedenken an die Opfer im Warschauer Ghetto, in einer immer tonalen Sprache mit unweltlichen Instrumentaleinwürfen. Trotzdem klingt das City of Birmingham auf eine unheimliche Art modern. Egal, ob Gidon Kremer mit zitterndem Solo die Largo-Sätze veredelt, oder aber im Presto Volkslieder auf schreckliche Weise verzerrt klingen. Feingefühl für blitzschnelle Stimmungswechsel beweist Gražinytė-Tyla in der Deutung der zweiten Symphonie, nur für vibrierende Streicher.

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