Christiane Karg widmete dem Komponisten zum Strauss-Jahr 2014 ein Album, auf dem viel Bekanntes, aber auch Ungehörtes zu finden ist. Aus ihrer Interpretation spricht eine große Strauss-Vertrautheit: Ohne überschäumendes Pathos durchdenkt sie die mitunter plüschigen Texte und süßlichen Melodien und zeigt dabei, dass Strauss doch viel radikaler mit der Tonsrpache umgegangen ist, als es zuerst scheint: Zum Beispiel in den Drei Liedern der Ophelia. Ihr helles und ungekünsteltes Timbre und die leichte Höhe beweisen: Sie ist für Strauss gemacht.