Karl Amadeus Hartmann

Contemporary Clarinet Concertos

Arming, Orchestre Philharmonique Royal de Liège, Votano
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Jean-Luc Votano versammelt mit dem Orchestre Philharmonique Royal de Liège unter Christian Arming drei Klarinettenkonzerte, zwei zeitgenössische und das Anfang der 30er Jahre geschriebene von Karl Amadeus Hartmann. Alle drei sind gut zugänglich mit träumerischen Melodien und weiten Klangflächen. Votano spielt mit hellem Ton, in Farjots Fantasme erlaubt er auch einen etwas kratzigen Klang, was an den jeweiligen Stellen gut passt.

t1 Konzertführer
Karl Amadeus Hartmann
Sonstige Konzertwerke

Deutlich im Schatten der Symphonien stehen Hartmanns Konzerte: das Concerto funébre für Violine und Streicher (1939 und 1959), das Konzert für Klavier, Bläser und Schlagzeug (1953) sowie das Konzert für Bratsche, Klavier, Bläser und Schlagzeug (1955). Während das Violinkonzert als Trauermusik mit zwei langsamen Sätzen, die einen schnellen umrahmen, den Symphonien unmittelbar nahesteht, erweisen sich die beiden anderen, herkömmlich-dreisätzigen Konzerte, in denen Hartmann zum Teil das Verfahren der ‚variablen Metren‘ Boris Blachers anwendet, vornehmlich als leichtfüßige Spielmusik. Aus dem Nachlass wurden veröffentlicht: Kammerkonzert für Klarinette, Streichquartett und Streichorchester (1930 bis 1935), Miserae, symphonische Dichtung (1933/34), Symphonische Ouvertüre (China kämpft) (1942), Symphonische Hymnen (1942) sowie Gesangsszene für Bariton und Orchester zu Worten aus Sodom und Gomorrha von Jean Giraudoux (1963, unvollendet).
Egon Voss

© Csampai / Holland: Der Konzertführer. Rowohlt Verlag.
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