Benjamin Britten & Claude Debussy

Britten: Les Illuminations & Debussy: Ariettes oubliées

LuKaS - Lunds Kammarsolister, Asplund
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Verbunden in Zuneigung und Eskalation: Die Texte zu Les Illuminations und den Ariettes oubliées verfassten die französischen Schriftsteller Arthur Rimbaud und Paul Verlaine, die sich zur Entstehungszeit in einer verbotenen Liebesbeziehung befanden, die kurz danach in Abneigung und einen Mordversuch Verlaines an Rimbaud mündete. Benjamin Britten lernte Rimbauds Gedichte in den 1930er kennen, vertonte 1939 dann eine Auswahl daraus für Sopran und Streicher. Für Britten war dies ein Aufbruch: Er vollendete das Werk in New York, wohin er mit seinem späteren Lebensgefährten Peter Pears gereist war, der das Stück später häufig aufführte. Text und Musik tragen etwas Urbanes in sich, das aber auf eine mythologische Ebene gehoben wird. Die Ariettes schrieb Verlaine unter dem Eindruck der stürmischen Liebesbeziehung zu Rimbaud – und zog den jungen Debussy damit an. Es ist eine stimmungsvolle, ekstatische Musik; die fast gänzlich im Kontrast zu Brittens Musik steht. Die Lunds Kammarsolistar fühlen sich zum Schmelz der Musiken vor – genial interpretiert von der Koloratursopranistin Sofie Asplund.

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