Dmitri Schostakowitsch

Babadjanian: Piano Trio - Shostakovich: Piano Trio No. 2

Ares Trio
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Es war das Jahr 1944, als Dmitri Schostakowitsch seinen besten Freund verlor. Ivan Sollertinsky, der Schostakowitsch seit 17 Jahren kannte und sogar seinen Sohn nach dem Komponisten benannt hatte, starb überraschend im Schlaf. In seinem zweiten Klaviertrio entlädt Schostakowitsch den geballten Schmerz seines Verlustes, die Entgeisterung über die nationalsozialistischen Gräueltaten und reflektiert die gemeinsam erlittenen Repressionen Stalins. Der armenische Komponist Arno Babadjanian schrieb ebenfalls ein von Trauer geprägtes Klaviertrio, jedoch, ungewöhnlicherweise, durch seine Leukämiediagnose als Requiem für sich selbst. Was 1952 ein sicheres Todesurteil zu sein schien, bekämpfte Babadjanian mit unbändigem Lebenswillen erfolgreich und lebte noch über weitere 30 Jahre nach der Diagnose. Beide Stücke sind von einer unglaublichen Intensität, die in ihrem Genre kaum Vergleich findet. Das junge Ares Trio widmet sich diesen emotional enorm aufgeladenen Werken mit Hingabe ohne den bitterernsten Grundton mit Pathos zu unterspülen.