Felix Mendelssohn Bartholdy

Mendelssohn: Piano Concertos Nos.1 & 2; Songs without words

Dutoit, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Schiff
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Feurig. Anders lässt sich der Beginn dieser Platte nicht beschreiben. Schiff schlägt für das erste Klavierkonzert ein irres Tempo an, nur um in den langsamen Sätzen noch mehr zu schwelgen. Die Lieder ohne Worte sind bei ihm Kunstwerke, zwischen Bach-Invention und Beethoven. Klassik küsst Romantik, nie so edel und kunstvoll wie in dieser Aufnahme.

Weiterführende Links

Mendelssohn Bartholdy: Konzert Nr. 2 d-Moll für Klavier und Orchester op. 40

Mendelssohn Bartholdy: Lieder ohne Worte

Mendelssohn Bartholdy: Klavierkonzert a-Moll MWV O 2

t1 Konzertführer
Felix Mendelssohn Bartholdy
Konzert Nr. 2 d-moll für Klavier und Orchester op. 40

Das spätere der beiden reifen Klavierkonzerte Mendelssohns bringt in Hinsicht der Form und Verarbeitung des thematischen Materials keinerlei Neuerungen; bis in Einzelheiten hinein gleicht es dem Schwesterwerk. Das bedeutet freilich keinerlei Einbuße an Originalität und künstlerischer Qualität. Gewandelt hat sich gegenüber dem Opus 25 die Ausdruckssphäre der Thematik, die – trotz des von wuchtigem Pathos erfüllten Hauptgedankens – dem Kopfsatz größere Gefasstheit des Temperaments verleiht. Der langsame Satz (Adagio) ist von noch tieferem Ausdruck als derjenige des g-moll-Konzerts und steigert sich zu leidenschaftlicher Intensität. Das Finale wird von einem Scherzando-Hauptgedanken bestimmt, das glatter wirkt als das draufgängerische Finalthema des g-moll- Konzerts.
Hartmut Becker

© Csampai / Holland: Der Konzertführer. Rowohlt Verlag.
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